17.11.2018

Als Majestäten grüßen Thomas und Bernhard

Autor / Quelle: Anita Lennartz

Nachfolger von Reinhard Grindel und Bernd Kettmann gefunden

Bramsche. Ein Jahr Regentschaft über das Osnabrücker Grünkohlvolk ging jetzt für DFB-Präsident Reinhard Grindel und unseren Vorsitzenden Bernd Kettmann zu Ende. Aber beide nahmen es gelassen, wissen sie ihre Amt doch bei ihren Nachfolgern in guten Händen.

Dass der DFB-Präsident erneut den Weg nach Bramsche gefunden hatte, freute den Bernd ganz besonders. „Das ist eine Wertschätzung unseren Ehrenamtlichen gegenüber“, bedankte er sich bei Grindel für seine Teilnahme am Grünkohlessen. Er sparte allerdings auch nicht mit kritischen Worten, sprach das Gerede um Mesut Özil an, Diskriminierungsvorwürde und die verkorkste WM in Russland. Grindel verabschiedete sich nach dem leckeren Grünkohl mit launigen Worten von den Kreisfußballern und versprach, dass die EM 2024 in Deutschland nicht nur für den Spitzenfußball, sondern „auch für die Basis ein tolles Turnier“ werde. Er nahm sich auch Zeit, auf Fragen aus dem Publikum zu antworten. „Ich danke ab, aber nur als Grünkohlkönig“, mit diesen Worten und Glückwünschen für ein erfolgreiches Regentenjahr übergab er Grünkohlkette und Königswürde an seinen Nachfolger Thomas Reichenberger. Auch der hatte eine Rede vorbereitet, in der es lustige, aber auch mahnende Worte gab. „Wir müssen ein Stück weit zurück zu den Tugenden wie Fairplay und Disziplin kommen. Daran können wir uns manchmal noch etwas mehr erinnern, wenn wir auf dem Platz stehen.“, so sein Appell an die Landkreis-Fußballer. Stolz sei er, in die Fußstapfen Grindels treten zu dürfen. „Aber nur als Grünkohlkönig, ich beneide sie nicht immer um Ihren Job“, so Reicherberg in Richtung DFB-Präsident.

Dann war es der Kreisvorsitzende, der sich von seiner Königswürde trennen musste. Sein Nachfolger war mit 92,8 Prozent vom anwesenden Grünkohlvolk gewählt worden. Dem Auserwählten dämmerte es während Bernds Vorstellung, dass wohl er gemeint sein könnte: Bernhard Klausing vom GW Schwagstorf war mehr als überrascht, als er die Kette von unserem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Klaus Hülsmann überreicht bekam und entsprechend kurz fiel seine Antrittsrede aus: „Ich bin sprachlos“, so seine Worte.

In die Reihe der zahlreichen Gratulanten reihte sich wie in jedem auch die Heilpädagogische Hilfe Osnabrück ein: Markus Rettig übergab den neuen Majestäten jeweils eine in den Werkstätten gefertigte Mosaik-Kugel – für Reichenberger selbstverständlich mit VfL-Osnabrück-Logo.

Nach der Proklamation war Friedel Unland am Zug: seit Jahren dirigiert er den „Niedersachsen-Chor“, bei dem die Tischvogte gemeinsam mit den Gästen das Niedersachsenlied „performen“ und das ließ sich der ehemalige Schatzmeister des NFV Kreis Osnabrück-Land auch in diesem Jahr nicht nehmen. Damit endete der offizielle Teil des Grünkohlessens, aber der Abend war noch nicht vorbei. Die Fußballerinnen und Fußballer nutzten die Möglichkeit, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Fotos vom Grünkohlessen gibt es auf unserer öffentlichen Facebook-Seite.

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Seite zuletzt aktualisiert am: 11.12.2018